Feuchtigkeit und Schimmelbildung sind in der Mehrzahl aller Fälle auf einer Bildung von Kondensfeuchtigkeit zurückzuführen.
Erwärmte Luft speichert mehr Wasserdampf als kalte Luft. Trifft die "Feuchtigkeitsgeschwängerte" Luft auf kalte Wandbereiche schlagen die Wasserdampftropfen ab, sie kondensieren. Diese feuchten Stellen bilden den Nährboden für Schimmelpilze. Die befallenen Wände entwickeln nicht nur einen schlechten Geruch, sie sondern auch krankheitserregende Stoffe ab.
Bauwerke die vor 1978 errichtet wurden, haben in der Regel keine ausreichende Wärmedämmung gemessen nach heutigem Standard. Aufgrund von unzureichender Wärmedämmung und dem Nutzungsverhalten der Bewohner kommt es vielfach zu Beschwerden der Bewohner.